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Zyklusmonitoring

Zyklusmonitorin einsprung bestimmenWenn bei Paaren ein Kinderwunsch besteht und dennoch über einen gewissen Zeitraum keine Schwangerschaft eintritt, kann es sein, dass der Arzt bei der Frau ein so genanntes Zyklusmonitoring vornimmt.

Dieses gibt Aufschluss darüber, ob der Hormonhaushalt der Frau im Gleichgewicht ist, ob es überhaupt zu einem Eisprung kommt und ob die Gebärmutterschleimhaut in der Lage ist, das befruchtete Ei aufzunehmen, so dass es sich einnisten kann. Nur so kann der Arzt herausfinden, was die mögliche Ursache für die Kinderlosigkeit ist und vor allem wie man diese gezielt behandeln kann.

Der Ablauf des Zyklusmonitoring ist dann folgender: Am Anfang eines Zyklus wird der Hormonspiegel genauer bestimmt und zwar von den Hormonen FSH und Östrogen. Darüber hinaus untersucht der behandelnde Arzt mithilfe von Ultraschall die Eierstöcke und die Gebärmutter. Um den 10. Tag des Zyklus herum folgt dann die nächste Untersuchung: Mittels Ultraschall kann der Arzt feststellen, ob ein Eibläschen heranreift, so dass es danach auch zum Eisprung kommen kann. Hierbei kann er auch gleich feststellen, ob und wie sich die Gebärmutterschleimhaut aufbaut und ob der Muttermund durchlässig ist für die Spermien – alles wichtige Voraussetzungen für eine Schwangerschaft.

Dann muss die Frau noch ein drittes mal zur Untersuchung nämlich in der zweiten Hälfte des Zyklus. Hier wird wiederum das Blut untersucht und der Arzt legt ein besonderes Augenmerk auf den Hormonspiegel des Gelbkörperhormons. Ist die Gelbkörperhormonphase nämlich zu kurz, kann sich das eingenistete Ei nicht halten und die Schwangerschaft bleibt nicht bestehen. Das heißt ein eventueller Mangel an Gelbkörperhormonen kann mithilfe eines Zyklusmonitoring ebenfalls festgestellt werden.

Somit bleibt zu hoffen, dass der Arzt nach dieser umfangreichen Untersuchung eine Ursache feststellen kann für die ausbleibende Schwangerschaft und dann entsprechende medizinische Maßnahmen einleiten wird, um die jeweilige Ursache anzugehen.

Weitere Informationen zum Thema: Zyklusmonitoring finden Sie bei www.BabyRadar.de und bei www.inseminationen.de