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Clomifen bei Kinderwunsch

Clomifen ist ein Medikament, welches verabreicht werden kann, wenn bei der Frau eine Fruchtbarkeitsbehandlung angestrebt wird. Durch ein Stimulieren der Hirnanhangdrüse werden mehr Hormone produziert, was sich wiederum auf einen möglichen Eisprung auswirken soll. Gerade also Frauen, bei denen der Eisprung ausbleibt, könnten mit der Einnahme von Clomifen eher schwanger werden.

Seine Anwendung ist ziemlich einfach und unkompliziert, da es an fünf aufeinanderfolgenden Tagen vom circa 3. bis zum 7. Tag des Zyklus eingenommen wird. Im Gegensatz zu einigen anderen Mitteln, die gespritzt werden müssen, ist Clomifen in Tablettenform, das heißt es muss also nur geschluckt werden, was es wiederum einfach macht.

Ungefähr eine Woche nachdem man die letzte Tablette genommen hat, sollte eigentlich dann der Eisprung erfolgen. Falls dieser dennoch ausbleibt, wird im nächsten Zyklus erneut Clomifen eingenommen.

Allerdings muss der Arzt während der Einnahme das Reifen der Eibläschen mittels Ultraschall überwachen. Falls nämlich zu viele Eibläschen heranreifen sollten, muss die verordnete Menge an Clomifen unter Umständen angepasst werden. Zudem wird der behandelnde Arzt währenddessen sowohl das Blut als auch die Hormonmenge untersuchen und beobachten.

Zwar steigt die Chance bei einer Clomifen-Einnahme, dass es zu einem Eisprung kommt, andererseits jedoch kann es auch sein, dass mehrere Eibläschen reifen und somit besteht die Möglichkeit einer Mehrlingsschwangerschaft. Ein negativer Nebeneffekt von Clomifen könnte sein, dass es die Schleimhaut im Muttermund dahingehend beeinflusst, dass zum einen die Spermien schlechter hindurch dringen können und zum anderen sich die befruchtete Eizelle nicht einnisten kann. Andere gravierende Nebenwirkungen sind noch nicht bekannt, dennoch wird im Normalfall die Einnahme von Clomifen erst mal auf 6 aufeinanderfolgende Zyklen beschränkt.

Wenn dann eine Schwangerschaft eintritt, ist der Verlauf ganz normal, das bedeutet, dass es keine erhöhte Gefahr für eine Fehl- oder Frühgeburt gibt, allerdings darf Clomifen natürlich während der Schwangerschaft nicht mehr eingenommen werden.