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Ein Spermiogramm zur Untersuchung des Ejakulats

Die Gründe für einen unerfüllten Wunsch nach einem Kind sind sehr vielfältig. Manche Paare möchten schon in den jungen Jahren ein Kind und müssen nicht sehr lange auf die Schwangerschaft warten. Andere Paare wiederum stellen im Anfang ihrer Beziehung diese selber und die berufliche Weiterentwicklung für Jahre in den Vordergrund.

Paare, gleich welchen Alters, für die der Kinderwunsch unerfüllt bleibt, sollten baldmöglichst einen Facharzt aufsuchen, denn er kann mit entsprechenden Untersuchungen und einer abschließenden Diagnose feststellen, ob einer der Partner unfruchtbar oder in seiner Fruchtbarkeit eingeschränkt ist. Besteht bei einem Mann der Verdacht der Unfruchtbarkeit, geht immer eine körperliche Untersuchung voraus. Auch die Vorgeschichte kann von großer Bedeutung sein. So können in einigen Fällen eine frühere Mumpserkrankung oder Infektionserkrankungen für die Zeugungsunfähigkeit verantwortlich gemacht werden.

Als innere Erkrankungen können die Zuckerkrankheit oder auch Nervenschädigungen die Ejakulation negativ beeinflussen. Da auch Alkohol und Nikotin einen großen Einfluss auf die Unfruchtbarkeit haben können, werden diese und ihre Mengen ebenfalls vom Arzt erfragt.

Bestandteil der Untersuchung und entscheidend zur Feststellung der Unfruchtbarkeit ist die Erstellung eines Spermiogramms. Dazu wird in einem sterilen Behälter das Ejakulat, das durch Masturbation nach einer Karenzzeit von etwa fünf Tagen gewonnen wird, zur mikroskopischen Untersuchung bereitgestellt. Setzt die Verflüssigung des Ejakulats nicht nach 60 Minuten ein, wird von einer Hyperviskositätsstörung gesprochen, was bedeutet, dass das Ejakulat zu zähflüssig ist.

Die Spermien können für eine Insemination mit dem Enzym Chymotrypsin aufbereitet und nach der Bechermethode zur künstlichen Befruchtung verwendet werden. Dazu werden die Spermien mit einer Einwegspritze aufgezogen und direkt vor dem Muttermund platziert.

Desweiteren wird das Ejakulationsvolumen bestimmt. Fällt auch hier das Spermiogramm nicht wie gehofft aus, liegt eine Störung in der Funktion der Samenbläschen vor. Auch hier kann eine Aufbereitung des Spermas eine künstliche Befruchtung nach der Bechermethode ermöglichen. Ein schlechtes Spermiogramm muss also nicht bedeuten, dass der Kinderwunsch unerfüllt bleiben muss.

Ein Schnelltest um feststellen zu können, ob Sie grundsätzlich fruchtbar sind können Sie auch selbst zu Hause durchführen. Einen Spermientest erhalten Sie hier: klick.