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Homöopathie bei Kinderwunsch

Die meisten ungewollt kinderlosen Paare denken zuerst mal an die Einnahme von Hormonen, was ja auch ziemlich naheliegend ist. Allerdings könnte auch ein Versuch mit homöopathischen Mitteln unter Umständen den gewünschten Erfolg bringen.
Die Einnahme von Homöopathischen Mitteln ist allerdings nicht ganz einfach, da es hierbei kein „Patentrezept“ gibt, sondern die Globuli-Kügelchen immer passend zum jeweiligen Menschen verschrieben werden. Das heißt, dass zuvor ein Fachmann – ein Homöopath beispielsweise – den Patient in seiner Gesamtkonstitution beurteilt und erst dann individuell zu ihm passend den richtigen Wirkstoff heraussucht. Auch die so genannte Potenz des Mittels muss passen. Die Potenz zeigt die Konzentration des Wirkstoffes an, also beispielsweise D12 oder D6, man spricht allerdings bei der Homöopathie von Verdünnung.

Denkbar für eine Behandlung bei Unfruchtbarkeit wären zum Beispiel Thuja, Ginseng, Hamamelis, Pulsatilla oder auch Agnus castus. Weiterhin sollte bekannt sein, warum der Kinderwunsch unerfüllt bleibt. Nur so kann der behandelnde Homöopath das Mittel konkret auf dieses Problem verschreiben. Während der eine Wirkstoff nämlich gegen Gelbkörperhormonschwäche wirkt, hilft der andere eher bei verminderter Spermienqualität. Dies also sollte vor Beginn einer Homöopathiegabe unbedingt von medizinischer Seite aus abgeklärt sein.

Weiterhin ist bei der Einnahme von Globuli zu beachten, dass diese nicht auf einem metallenen Löffel sondern besser auf einem Plastiklöffel eingenommen werden. Zum Essen und Zähneputzen sollte man bei der Einnahme einen 10-minütigen Abstand beachten und der Genuss von Kaffee, Kamille oder Pfefferminze könnte die Effizienz beeinträchtigen.
Homöopathie könnte also durchaus eine Möglichkeit sein, um auf natürlichem Weg etwas gegen die Unfruchtbarkeit zu unternehmen – allerdings sollte dies unbedingt von einem Arzt mit genügend Know-how und Erfahrung begleitet werden, auf eigene Faust Globuli einzunehmen, ist wenig Erfolg versprechend.